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Im Ringkøbing Fjord gibt es viele Arten von
Fischen, von Seewasser-, über Brackwasser- bis zu Süßwasserfischen.
Der Grund hierfür liegt in den Entwässerungsbedingungen an den
Schleusen in Hvide Sande. In unmittelbarer Umgebung der Schleusen
ist Salzwasser vorhanden.
Etwas
weiter entfernt gegen Nord, Süd und Ost verwandelt es sich mehr und
mehr in Brackwasser. Im Süden, am Nordende und im Bereich der
Skjern-Au-Mündung handelt es sich um Süß-wasser. Diese besonderen
Bedingungen eröffnen dem Angler ungewöhnliche Angelerleb-nisse in
reizvollen Feuchtgebieten mit Schilf an den meisten Stellen. Hier
kann man fast immer ein geschütztes Plätzchen finden und ein paar
Stunden seiner Anglerleidenschaft frönen, mitten in der
allerschönsten Natur. Hier gibt es gute Bedingungen für unter
anderem Aale, Hechte, Barsche und viele andere spannende Fische, die
derartige Bedingungen lieben.
Das Gebiet um Nymindegab ist ebenfalls
emp-fehlenswert. Direkt vor Nymindegab, östlich der Straße gibt es
eine gute Plattform, von der aus man angeln kann.
Man kann auch zu beiden Seiten dieser weit nach
Norden und nach Osten angeln. Achtung: das Gebiet ist an machen
Stellen sumpfig, und an einigen Stellen reichen die privaten
Grundstücke bis hin zum Wasser. Bitte private Schilder beachten.
Es
gibt viele verschiedene Arten des Angelns und demzufolge die
unterschiedlichsten Angel-gerätschaften. Für Barsche und Aale wird
dem Gerät nicht viel abverlangt.
Eine Rute von 1,80-2,40, 0,25 Schnur, ein paar
Korken, etwas Blei und ein paar kleine Haken, und schon kann das
Angeln beginnen. Nach Barschen kann man mit Korken, entweder mit
Mais, Maden oder kleinen Regenwürmern angeln.
Diese Fische zu fangen macht Spaß, und es gibt
häufig viele von ihnen. Sie treten in Schwärmen auf und sind
plötzlich da, und dann beißen sie wie wild, und ebenso plötzlich
sind sie wieder weg. Man kann Barsche auch mit leichtem Spinnergerät
fangen, ganz kleine Blinker und Gummitwister sind richtig gut.
Will man es mit Hechten versuchen, ist gleich
etwas gröberes Gerät notwendig. Eine Rute mit einem Wurfgewicht von
20-50 g, großem Blinker oder Wobler, kräftiger Schnur/Sehne, gerne
0,35, und sehr wichtig, einem Stahlvorfach. Das Vorfach muss direkt
vor dem Blinker angebracht sein, sonst würden die scharfen Zähne des
Hechtes die Schnur durchbeißen.
Das
Angeln nach Hechten geschieht durch syste-matisches Abfischen der
Stellen, wo man vermutet, dass sich die Hechte aufhalten. Der Hecht
ist ein sehr scheuer Fisch, und deshalb muss man sich vorsichtig und
möglichst geräuschlos im Terrain bewegen. Die Hechte stehen mit
Vorliebe unter zum Beispiel überhängenden Pflanzen, wenn man also
unter diesen oder in der Nähe solcher Stellen angeln kann, stehen
die Chancen für einen Fang nicht schlecht.
Wenn es gegen Abend oder zur Nacht geht, hat man
gute Chancen, Aale zu fangen. Das Angeln von Aalen ist etwas ganz
besonderes und äußerst spannend, und wenn die Aale beißen, auch sehr
einbringend. Aale können auf verschiedene Art geangelt werden. Viele
Sportangler entwickeln ihre ganz eigenen Methoden. Eine einfache und
gute Methode für Aal ist ein Paternoster mit Regenwürmern bestückt.
Diese
reicht in den meisten Fällen und kann gute Fangergebnisse bringen.
Wenn man seine Vorfächer etwas raffinierter gestalten will, kann man
Laufblei montieren.
Es gibt in den genannten Gebieten andere Fische
als die vorgenannten, aber sie fängt man mit den gleichen Geräten
und Methoden, so dass es jedesmal spannend ist zu sehen, welchen
Fisch man wohl am Haken oder im Netz hat.
Es gibt in den genannten Gebieten andere Fische
als die vorgenannten, aber sie fängt man mit den gleichen Geräten
und Methoden, so dass es jedesmal spannend ist zu sehen, welchen
Fisch man wohl am Haken oder im Netz hat. |