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Touristen guide
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Der Ausflug, zu dem wir Sie
hier mitnehmen wollen, ist nach geographischen Gesichtspunkten aufgebaut, d.h. wir
beginnen im Süden, wo die Landenge Holmsland Klit bei Nymindegab anfängt und bewegen uns
in nördlicher Richtung bis nach Søndervig, wo die Landenge endet. Wir machen einen
Abstecher gen Norden nach Houvig - und natürlich gen Osten, nach Ringkøbing. |
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Nymindegab ist die Pforte zu der Landenge mit Namen Holmsland Klit. Die Nordsee an der
einen, der Ringkøbing Fjord an der anderen Seite, wirkt die Landenge fast wie eine Insel.
Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, wenn man Nymindegab von Süden her durchfahren hat
und plötzlich in die offene Landschaft hinauskommt: Dünen zum Westen, der Ringkøbing
Fjord zum Osten hin - und der weite Himmel. - Einzigartige Natur! |
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Selbst die Einheimischen sind immer
wieder von diesem Anblick begeistert.
In früheren Zeiten gab es bei Nymindegab einen kleinen Fischereihafen
und ein paar Häuschen, "Buden" genannt, die den Fischern zum Instandhalten und
Aufbewahren ihrer Netze und Gerätschaften dienten. Heute hat man wieder einige dieser
"Buden" errichtet und auch ein Fischkutter, getreuer Nachbau der damals
üblichen, liegt hier. Genießen Sie den Anblick dieses idyllischen und historischen
Plätzchens, das rechter Hand hinter Nymindegab liegt, wenn Sie von Süden kommen.
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Interessiert Sie die Natur? Vielleicht besonders die Vogelwelt? Dann machen wir einen
Abstecher zur Halbinsel Tipperne im südlichen Teil des Ringkøbing Fjords. Vor vielen
Jahren wurde dieses Brut- und Rastgebiet für Wasservögel zum Naturschutzgebiet erklärt.
Heute ist Tipperne einer der wichtigsten Rastplätze für Zugvögel in Dänemark. Im
Frühjahr und Herbst rasten hier Tausende von Enten, Gänsen und Wasservögeln. Im
Juli-August, wenn der Zug der Wasservögel seinen Höhepunkt erreicht, kann man u.a.
Strandläufer, Brachvögel, Schnepfen und Regenpfeifer sehen. Im Winterhalbjahr bekommt
man auch Dänemarks Nationalvogel, den Schwan, zu Gesicht.
Ganzen Jahr ist am Tipperne sonntags für Besucher
geöffnet. Um die Vögel so wenig wie möglich zu stören, müssen Besucher den Weg bis
zum Tipperhaus durchfahren ohne anzuhalten. Auch die Wiesen entlang des Weges dürfen
nicht betreten werden. Hinter dem Laboratorium und dem großen Vogelturm ist eine
Ausstellung über die Landschaft, den Pflanzenbewuchs und die Vogelwelt. Vom Vogelturm aus
kann man auf einem knapp 2 km langen Naturpfad einen Spaziergang machen. |
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Nun aber weiter gen Norden auf Holmsland Klit - hier stoßen wir auf den Ortsnamen
Bjerregaard. Ein Heimatforscher erklärt, daß der Name von einem Gutsbesitzer des Gutes
"Søgaard" stammt. |
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Der baute hier im südlichen Holmsland
Klit, in "æ bjerre" was im örtlichen Dialekt in "den Dünen"
bedeutet, einen Bauernhof, der daher den Namen "Æ Bjerregaard" bekam. Jetzt
heißt das ganze Gebiet Bjerregaard. Im Sommer wird hier auf dem Fjord gesurft und an der
Westküste gebadet und Sonne getankt. Aber zu jeder Jahreszeit lädt die herrliche Natur
zum Wandern und zu schönen Erlebnissen ein. |
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