Troldbjerg in Hvide Sande | Bunker aus dem 2. Weltkrieg

Troldbjerg

Mitten in Hvide Sande nördlich der Entwässerungsschleuse liegt auf der Meerseite der Troldbjerg – mit einer wunderbaren Aussicht über den Fjord und das Meer - und auf der Spitze steht ein Signalmast, der bis in die 80er Jahre ein wichtiges Seezeichen für die Fischer auf dem Meer war. Er zeigte die Wasserverhältnisse in der Einfahrt an, so dass sie richtig in den Hafen einlaufen konnten.

Troldbjerg

Am Ende des 2. Weltkrieges ließ Hitler zwei Bunker auf der Spitze des Troldbjergs bauen. Es handelte sich um einen Observationsbunker und einen Mannschaftsbunker. Der Observationsbunker sollte  der Beobachtung bei einem evtuellen Landgang bei Hvide Sande dienen und gleichzeitig Informationen zur Artilleriestellung in Stauning auf der anderen Seite des Ringkøbing Fjords senden.

Diese Batterie war mit 4 Kanonen ausgestattet, ursprünglich französische Kanonen von der Maginot-Linie, der französischen Befestigungslinie, die in den 1930´ern in Alsace an der Grenze zu Deutschland zwischen Luxemburg und dem Rhein und nach dem französischen Verteidigungsminister benannt wurden. Diese Kanonen hatten ein Kaliber von 19,4 cm und eine Reichweite von ca. 20 km und sollten von Stauning bis nach Houvig im Norden und Nymindegab im Süden reichen. Die Observationsbunker sind nun offen und zugänglich und es sind Informationstafeln aufgestellt, die über die Stellung berichten.

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Die Geschichte der Bunker

Die Geschichte der Bunker

Die gesamte Anlage reichte vom Nordkap in Norwegen bis hinunter zu den Pyrenäen an der Grenze zu Spanien und wurde von Nazideutschland errichtet, um die Alliierten davon abzuhalten auf dem europäischen Kontinent an Land zu gehen.