Lage der Bunker in Søndervig | Geschichte an der Westküste

Lage der Bunker

Im März 1942 wurde auf den Küstenschutz fokusiert, und im August des gleichen Jahres formulierte Hitler seine Strategie des Baus von 15.000 Bunkern in Frankreich, Belgien und Holland und in diesem Zusammenhang auch die Verstärkung des Küstenschutzes in Dänemark.

Die Kryle-Ringelnatter-Stellung, die 3,8 km nördlich von Søndervig liegt, gehörte zum Atlantikwall und wurde erst 1943-44 errichtet. Die gesamte Anlage bestand aus 50 Bunkern, und ca. 50 anderen Betonanlagen und einigen Holzbauten. Rund um die Festung gab es natürlich Minenfelder und Stacheldrahtabsperrungen.

Nach Norden lag die Kryle-Stellung, eine Küstenartillerie mit vielen Bunkern und Kanonenstellungen, und Richtung Süden lag Ringelnatter, die zur Luftwaffe gehörte. Hier gab es Radaranlagen, einzelne Kanonenstellungen und ein Holzbarackenlager. Doch die aufgestellten Kanonen waren alt und nicht besonders gut, so dass es eine Illusion war, dass die gesamte Küste geschützt war.

Es gibt viele einzelne Bunker in der Landschaft, aber vom Parkplatz Houvig Strand, 3,8 km nördlich von Søndervig kann man Flak-Stellungen, Betonfundamente für Radar, Maschinengewehrstellungen, Mannschaftsbunker und einen Splitterbunker, eine Wand aus Mauersteinen zum Schutz einer Holzbaracke gegen Granatsplitter, sehen.

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