Die Gebeine in Skjern | Erzählungen aus Westjütland

Die Gebeine in Skjern

Christian Jensen hatte für damalige Verhältnisse ein interessantes Leben, wählte aber es als Westjütländer ganz unspektakulär zu beenden.

Christian Jensen wurde am 13. Mai 1822 in Brahetrolleborg auf Fünen geboren. Nachdem er im Dreijährigen Krieg von 1848 - 1851 Leutnant der Marine war, reiste er nach Liverpool um als Schiffbauer zu arbeiten.

In Liverpool heiratete er, wurde Vater und verdiente - nach damaligen Verhältnissen - viel Geld. 
Als seine Frau starb, ging er zurück nach Dänemark und ließ sich im Bahnhof in Skjern nieder, wo er ein Zimmer mietete und ein Gartenhaus baute, dem er den Namen "Kapitän Jürgensens Gedenkstätte" nach einem guten Freund, gab.

Christian Jensen starb am 31. März 1895, knapp 73 Jahre alt, und hinterließ einen Brief in dem stand: "Ich wünsche mein Begräbnis so einfach wie möglich.  Die Grabinschrift soll lauten: Hier liegen die Gebeine von Christian Jensen".

Er bekam, was er wollte. Die Grabstätte ist so besonders, dass die Kirche in Skjern beschloss sie unter Denkmalschutz zu stellen und für die künftige Erhaltung zu sorgen. 

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