Das Braunkohleabbaugebiet in Videbæk | Momhøje Naturcenter

Das Braunkohleabbaugebiet wurde zum Naturcenter

"Das braune Gold” wurde bis 1970 gefördert. Das Momhøje Naturcenter ist auf dem ehemaligen Braunkohleabbaugebiet angelegt.

Als sich Dänemark im 2. Weltkrieg in einer ernsten Energiekrise befand nannte man Braunkohle "das braune Gold" und das große Braunkohlelager östlich von Videbæk bekam eine außerordentliche ökonomische Bedeutung für die gesamte Region.
Nach Braunkohle zu graben war eine harte und schmutzige Arbeit, aber für die Abgehärteten gab es gutes Geld zu verdienen. Hier wohnten viele Junggesellen, die davon träumten so viel Geld zu verdienen, dass sie einen Kleinbauernhof kaufen konnten. Es wohnten aber auch Familien mit Kindern hier. 
Im Momhøje Naturcenter kann man Informationen über die große Braunkohlesiedlung finden, die um das Abbaugebiet entstand.

Da sich die Braunkohle oft tief im Untergrund befand, wurden der Landschaft gewaltige "Wunden" zugefügt, die man seither aber verstand positiv zu nutzen. Das abwechslungsreiche und hügelige Gelände ist für Mountainbiker besonders attraktiv.
Es gibt auch gute Wanderwege, von denen einige auch behindertenfreundlich sind.
Entlang der Wege sieht man Laub- und Nadelwälder, Grasland und Seen sowie unbewachsene Sandflächen, die an die Zeit des Braunkohleabbaus, der in der Umgebung stattfand, erinnern.

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